Erleuchtung - Blog

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Depression oder Dunkle Nacht der Seele? Der entscheidende Unterschied

Auf dem Weg des spirituellen Erwachens gibt es Phasen, die selbst nach tiefen Einsichten oder Klarheit sehr herausfordernd sein können. Menschen berichten, dass es nach Momenten des Durchblicks oder der Erkenntnis trotzdem noch tief schmerzt - körperlich, emotional und mental. Diese Erfahrungen sind kein Rückschritt, sondern ein natürlicher Teil der inneren Transformation, die uns Schritt für Schritt tiefer ins eigene Selbst führt.


Dunkle Nacht der Seele – spirituelle Krise und innerer Transformationsprozess


Die Dunkle Nacht der Seele - ein Prozess der Läuterung

Die Dunkle Nacht der Seele ist ein Begriff geprägt von Johannes vom Kreuz und wird dort als Läuterungsprozess beschrieben. Und genau das ist es, was geschieht in der Dunklen Nacht der Seele. Das Ego verbrennt im Angesicht Gottes. Es wird voll und ganz Gott übergeben. Wir werden dazu gebracht unsere Ohnmacht, unseren Schmerz, unsere Zweifel, unsere Einsamkeit ganz zu fühlen bis wir vollständig in Hingabe verweilen und unwiederbringlich wissen, dass wir schon jetzt ohne unser egomäßiges Zutun vollständig sind, dass wir Gottes Kinder sind, dass wir Liebe sind, dass es kein Tun bedarf. Wir können uns von außen nichts hinzufügen, um ganz zu werden. Wir sind ganz. Wir schmoren in dem Feuer dieser Gefühle bis unser Wissen über unser SELBST vollständig und dauerhaft ist. Jede Handlung im Außen, die versucht dem Schmerz zu entkommen, wird uns schmerzlich entgegenschlagen. Es geht hier tatsächlich ums Ganze. Es geht darum, all die Strukturen, Gefühle, Situationen in Frieden zu bringen, die bisher in all den Inkarnationen noch nicht in Frieden gebracht werden konnten, da in keiner bisherigen Inkarnation Erwachen bzw., Erleuchtung stattgefunden hat, die Auflösung des Glaubens an das Getrennte Sein. Mit dem Erwachen und dem danach folgenden Prozess hin zur Erleuchtung wird das ‚zwanghafte’ Wiedergeborenwerden beendet. Und mit dem Erwachen zu unserem wahren Selbst wird der Irrtum des Intellekts, dass wir getrennt sind vom Rest der Welt, von anderen Menschen und von Gott, zum ersten Mal aufgehoben. Und alle Strukturen, die ganz ursprünglich auf diesem Irrtum beruhten und bis jetzt nie heilen konnten, kommen an die Oberfläche, zu Bewusstsein und werden durchlebt und in Frieden gebracht. 


Was die Dunkle Nacht der Seele wirklich bedeutet

Dies sind unsere Ur-Gefühle wie Ur- Einsamkeit, Ur-Wertlosigkeit, Ur-Getrenntheits-Empfinden und die Gottverlassenheit, mit denen wir jetzt konfrontiert werden. Und das ist das Schwerwiegende vom Empfinden her in der Dunklen Nacht der Seele. Die tiefsten Abgründe des Menschseins, des menschlichen Tuns kommen in unser Bewusstsein, werden innerlich in Mitgefühl erlebt und verstanden und kommen dadurch in uns zur Vergebung und in Frieden. Es kommen Erinnerungen und Eindrücke ins Bewusstsein, die wir mit unserem jetzigen Leben nicht in Verbindung bringen können, die wie von einer anderen Welt zu sein scheinen. Es ist als würde ein Tor geöffnet werden zu all den gespeicherten Informationen aus allen Leben des Bewusstseinsstroms, des unendlichen Kontinuums unseres Seins. Und sowohl persönliche als auch kollektive, unerlöste Anteile aus diesem Strom werden schmerzhaft durch uns hindurchgenommen und in Frieden gebracht. Sie entspringen der Ganzheit und werden durch uns als Ganzheit hindurchgenommen. Es ist als würde alles verbliebene Karma „schlechter“ Taten auf einmal zum Ausgleich gebracht werden. Ein Prozess, in dem wir uns äußerst machtlos und ausgeliefert fühlen, solange wir noch nicht in vollständiger Hingabe sind.


Warum dieser Prozess so schmerzhaft sein kann

Von den Symptomen her kann das von außen betrachtet durchaus auch einer Depression ähneln, nur ist es doch ein gänzlich anderes Phänomen mit durchaus sehr neuen und ungewöhnlichen Symptomen für den, der es erfährt. Die Dunkle Nacht der Seele, als Phänomen letztendlicher Läuterung, tritt nur in Zusammenhang mit Transzendenzerfahrungen auf, wenn Transzendenzerfahrungen stattgefunden haben, also tiefgreifende Transformationen. Wenn also Erkenntnisse gemacht wurden, die so tiefgreifend waren, dass ein Prozess in Gang gebracht wird, der die gesamte Egostruktur dahinschmelzen und letztendlich sich im großen Ganzen auflösen lässt, hineingehen und übergehen lässt in das große Ganze. 


Depression oder spiritueller Prozess? Die wichtigsten Unterschiede

Auch die Depression kann genutzt werden, um Heilung zu vollziehen. Um abgespaltene Selbstanteile zu integrieren und dann wieder in ein Ganzes zu überführen. Das ist sehr hilfreich und nützlich für ein besseres Leben. Nur ist es im Fall der Depression nicht so, dass Transzendenzerfahrungen vorher geschehen sind. Depression entsteht letztendlich aus unterdrückten Gefühlen und die werden sich früher oder später melden, wenn sie ein Leben lang unterdrückt werden. In Form von Krankheiten oder Unfällen, wie auch immer. Und dann besteht natürlich die Möglichkeit sie mit therapeutischen Mitteln zu heilen. Es ist jedoch ein anderer Prozess, als der, der stattfindet in der Dunklen Nacht der Seele, wenn eine Transzendenzerfahrung vorher geschieht und als Initialzündung den weiteren Läuterungs-Prozess anstößt.

Hier findest du zum Thema einen Videobeitrag. Klicke auf das Bild und abonniere unseren Youtube Kanal.


Wann die Dunkle Nacht der Seele überhaupt entsteht

Video: Depression oder Dunkle Nacht der Seele – der Unterschied einfach erklärt
 

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