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Aufwachen, Erwachen und Erleuchtung: Der Unterschied einfach erklärt

Aufwachen, Erwachen und Erleuchtung werden oft miteinander vermischt. Doch aus spiritueller Sicht beschreiben sie unterschiedliche Tiefen einer Transzendenzerfahrung. Dieser Artikel zeigt, worin der Unterschied liegt: vom ersten Einblick in das Jenseitige über das Ende der Suche bis zur dauerhaften Verankerung in der Stille.


Symbol für Aufwachen, Erwachen und Erleuchtung als Phasen spiritueller Entwicklung

Aufwachen als erste Transzendenzerfahrung

Aufwachen ist eine erste Transzendenzerfahrung, die aber nicht dazu führt, dass eine dauerhafte Erfahrung dieser Transzendenz in unser Leben gekommen ist, sondern nur eine momentane Schau von dem, was jenseits der Welt der Formen auch noch da ist. Diese Erfahrung ist äußerst wichtig, äußerst beeindruckend und kann auch das ganze Leben völlig verändern. Weil plötzlich die Gewissheit da ist, dass es noch etwas anderes gibt und jetzt eine entsprechende Erfahrung da ist, die eine deutliche Richtschnur gibt für das weitere Leben. Das ist ein guter Anker. Aufwachen ist eine Initialzündung. Die Phase des Aufwachens ist der permanente Versuch, sich eine Erfahrung herzustellen, die einem beweist, dass es mehr gibt, als nur die oberflächliche Person. Die oberflächliche Person, die angehängt ist an das Leid, an den Zweifel, an das Unglück, an die Oberflächlichkeit und an die Vergänglichkeit. Der permanente Versuch eines Suchenden, sich das selbst klarzumachen in einer ganz konkreten Erfahrung. Das ist das, was wir die Aufwachensphase nennen. Diese Transzendenzerfahrung hat beim Aufwachen nicht zur Folge, dass diese Erfahrung dauerhaft in jedem Moment erlebt wird, sondern es ist ein Einblick in die Transzendenz, in dieses „Jenseitige“, und es kann passieren, dass es wieder zu einem „Einschlafen“ kommt. In dem Sinne, dass diese Erfahrung der Transzendenz nicht aufrechterhalten wird, sondern im alltäglichen Geschehen wieder untergeht, wieder vergessen wird usw. Das ist ganz natürlich bei so einer Art von Erfahrung, weil die Transzendenzerfahrung noch nicht so tief und transformierend war, dass sie zu einer dauerhaften Erfahrung der Transzendenz geführt hat.

Erwachen als Ende der Suche

Das Erwachen ist kein Versuch, sondern das Ende des Versuches und das Ende der Suche. Das Erwachen ist die Erlösung. Wenn ich mit dem Aufwachen immer wieder versuche und versuche, dann beende ich dieses Versuchen und die Suche mit dem letztendlichen Erwachen. Das Erwachen ist die Gnade, dass ich das Ende dieser Suche erfahren darf. Transzendenz wird erfahren, mein innerster Wesenskern wird erfahren als Zustand. Als Transformation meines bisherigen Zustandes. Es ist ein anderer Bewusstseinszustand. Ein anderer Existenzzustand, ein anderer Seinszustand. Beim Aufwachen wird die Transzendenz noch als etwas von mir Getrenntes erfahren. Beim Erwachen hingegen wird die Transzendenz als Ich selbst erfahren. Ich erfahre sie als das, was Ich selber bin. Und das ist so eine tiefgreifende Transformation, dass dann ein Prozess in Gang gesetzt wird, der Sämtliches in mir hochbringt, was noch nicht einverstanden ist mit dieser Idee des Nicht- Getrenntseins. Weil das gewohnte Leben bisher immer getrennt gelaufen ist. Das gewohnte Leben war getrennt. Also dauert es oftmals einige Zeit bis diese alte Gewohnheit beendet ist. Das ist Erwachen. Ein Leben in Freiheit. Die Suche ist beendet. Ich bin DAS. DAS bin ich. Tat Tvam Asi.

Erleuchtung als dauerhafte Verankerung in der Stille

Es ist zu sehen, dass in den meisten Fällen tatsächlich dieser Prozess in Gang gesetzt wird, dass sämtliche Dinge, die nicht in Frieden sind, jetzt nochmal unter dem Gesichtspunkt der neuen Verankerung betrachtet werden und somit integriert werden. Alles, was sich selbst noch nicht als Transzendenz erkennt, kommt in das Bewusstsein. Während dieses Prozesses finden deshalb immer mal wieder Identifikationen mit den Mustern, mit den Ego-Strukturen statt, in denen nicht in voller Durchschlagskraft das Absolute, was Ich selbst bin, erfahren wird. Mit der Zeit des Prozesses des Integrierens dieser Anteile nimmt die permanente Erfahrung dessen, was ich wirklich bin, der Transzendenz, zu. In dem Moment, wo ich tatsächlich dauerhaft in dieser Stille verankert bin, mich nicht mehr verliere aufgrund von irgendwelchen alltäglichen Erscheinungen, in dem Moment kann ich von Erleuchtung sprechen. In dem Moment, wo die transzendentale Erfahrung als permanenter Zustand, als permanente Erfahrung in mein alltägliches Leben eingedrungen ist und diese als Essenz sämtlicher Erscheinungen erfahren wird.

Warum diese Phasen ineinander übergehen

Diese Phasen gehen oft fließend ineinander über. Das sind keine strikt voneinander zu trennende Stufen oder so. Aber man kann unterscheiden. Man kann beobachten, wie der Prozess langsam oder schnell mit verschieden markant auftretenden Ereignissen sich vom Aufwachen zur Erleuchtung bewegt.

Fazit

Aufwachen ist ein erster Einblick in die Transzendenz, Erwachen ist das Ende der Suche, und Erleuchtung ist die dauerhafte Verankerung dieser Erfahrung im alltäglichen Leben. Diese Phasen sind nicht immer klar voneinander getrennt, aber sie zeigen, wie sich spirituelles Erwachen Schritt für Schritt vertieft und integriert kann.

Videobeitrag zum Thema

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Videobeitrag über den Unterschied zwischen Aufwachen, Erwachen und Erleuchtung

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