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Wer bist du wirklich? Eine Praxis für spontanes Erwachen im Alltag

Die Frage „Wer bin ich?“ ist eine der bekanntesten spirituellen Übungen auf dem Weg zum Erwachen. Doch dieselbe Frage kann sich nicht nur nach innen richten, sondern auch an alles, was dir im Außen begegnet. Dieser Artikel zeigt, wie jede Wahrnehmung, jeder Mensch und jedes Objekt zu einer direkten Praxis werden kann, durch die du das Absolute und deine wahre Natur erkennst.


Symbol für spontanes Erwachen und das Erkennen des Absoluten im Alltag


Die Frage „Wer bin ich?“ führt zum wahren Selbst

Wenn wir uns um das Thema Erwachen kümmern, taucht sehr schnell diese Technik auf, diese Frage und Aufforderung: schau mal in dir selbst wer da ist, wer das alles wahrnimmt. Und diese Frage führt dann über einige Stufen und Schritte sehr schnell zu dem, was wir wirklich sind. In der Regel lässt sich diese Frage sehr schwer beantworten und sehr schwer in Worte kleiden, weil alles, was auftaucht in diesem Gefühl, das bin ich, letztendlich noch Objekt der Beobachtung ist, es wird also von dem, was wir wirklich sind, beobachtet und wahrgenommen.

Die gleiche Frage an die Welt richten

Wahrscheinlich kennst du diese Technik aus dem einen oder anderen Satsang, oder weil du das zu Hause für dich übst. Was uns neulich bei unserem Spaziergang durch den wunderschönen bunten Herbstwald, beim Anblick der bunten Blätter aufgefallen ist, ist, dass diese Frage wer bin ich, die wir uns immer nach innen gerichtet stellen, genauso funktioniert, wenn wir sie an den äußeren Objekten entlang stellen, das heißt, wir können nicht nur uns selber befragen wer bin ich, sondern wir können in der Aktivität, wenn wir Objekte wahrnehmen, uns fragen wer bist du. Nehmen wir an, wir sehen einen Baum im herbstlichen Wald mit bunten Blättern und erfreuen uns daran. Dann können wir uns fragen, wer sind diese bunten Blätter, wer ist das eigentlich, was ist das eigentlich. Und im Ergebnis kommen wir damit genauso zu dem, was sie wirklich sind, wie mit der Frage wer bin ich. Das, was wir wirklich sind, ist das Absolute, das SELBST, das Unvergängliche, das Ewige, das Unbenennbare. Und wenn wir versuchen das zu beschreiben, dann landen wir in der Situation, dass da eine Erfahrung beschrieben werden soll, die unbeschreibbar ist. Eine unbeschreibbare Erfahrung, oder das erfahrbare Unbeschreibliche. 

Wie jede Wahrnehmung zur Erwachenspraxis wird

Und wenn wir jetzt nach draußen gehen, nach draußen schauen, passiert im Grunde genommen dasselbe. Bei jedem Ding, bei jedem Menschen, den du draußen wahrnimmst, stellst du dir innerlich die Frage wer oder was ist dieser Mensch wirklich. Wenn du das einmal ausprobierst mit beliebigen Gegenständen oder Menschen in deiner Umgebung, und das kannst du jetzt sofort ganz spontan machen, dann wirst du sehen, dass du in demselben unbeschreibbaren Absoluten landest, wie wenn du dir selbst diese Frage stellst. Der Vorteil ist, wenn man das nach draußen fragt, dass man das den ganzen Tag tun kann. Man hat damit eine Technik, die man in der Aktivität anwenden kann, während die Frage wer bin ich häufig nur zu Hause angewendet wird, wenn man in Ruhe ist und Kontemplation übt. Wir wollen mit dieser Technik, die wirklich sehr gut funktioniert, ein bisschen Werbung machen für das aktive Leben. Denn wir haben festgestellt, dass viele spirituelle Sucher, gerade wenn sie Erwachens- oder Aufwachenserfahrungen gemacht haben, sich zurückziehen und mehr Zeit zu Hause verbringen, weniger rausgehen, sich weniger mit Freunden und der Familie treffen, also im Grunde genommen große Teile ihres normalen Lebens verändern und sich mehr um sich selbst kümmern. Und mit Hilfe dieser Technik, können wir wieder nach draußen gehen und können wirklich jede Begegnung draußen nutzen, um das zu erkennen, was wir wirklich sind. 

Dich selbst im anderen wiedererkennen

Jede Wahrnehmung, jede Objektwahrnehmung, alles was an Wahrnehmung auftaucht, können wir daraufhin befragen, wer bist du oder was bist du. Und wir werden am Ende dieser Frage über mehrere Schritte, genau wie wenn wir das nach innen fragen, bei dem landen, was wir wirklich sind. Und wir erkennen uns selbst in dem anderen wieder. Wir erkennen, dass es im Grunde genommen gar nicht anderes gibt, und dass wir selbst genauso wie der andere, dem wir begegnen, und auch alle Gegenstände, die wir wahrnehmen, Erscheinungsformen und Ausdruck des Absoluten sind, Ausdruck des einen SELBST. Das heißt, die Erfahrung des Absoluten, die Erfahrung des Aufwachens verstärkt sich um ein Vielfaches, wenn wir diese Fragen auch nach außen richten.

Und diese Fragen sollten in einer bestimmten Art gestellt werden, nämlich nicht in der Weise, dass du sie dir mit dem Verstand beantworten möchtest, sondern eher als Frage, die du tief in dich hineinfallen lässt und sie dort sich beantworten lässt, ganz von selbst, ganz spontan. In dem Moment, in dem du diese Fra- gen auf diese Art und Weise stellst, ohne eine Antwort in deinem Kopf zu formulieren, kann es sein, dass du ganz spontan in die Unmittelbarkeit des Moments fällst und dir deine wahre Natur offenbar wird.

Fazit

Spontanes Erwachen muss nicht nur in stiller Kontemplation geschehen. Wenn du beginnst, auch die Welt, die Menschen und die Dinge um dich herum auf ihre wahre Natur hin zu untersuchen, kann jede Begegnung zur Erwachenspraxis werden. So erkennst du dich selbst im anderen wieder und fällst mitten im Leben in die Unmittelbarkeit des Moments.

Videobeitrag zum Thema

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Videobeitrag über spontanes Erwachen, die Frage Wer bin ich und Erwachenspraxis im Alltag


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